Schlagwort: Hamburg

  • Gleichen Sachen zu brauchen

    Mit dem Fahrrad nach England, weils mit dem Mofa ja jeder kann. Noch während ich mir ausmale, wie Thees schwitzend seinen Helm immer wieder abnimmt, schalte ich den Ventilator ein, richte ihn aus und lasse den Sommer Sommer sein.

  • In mir

    Banal hin oder her, die letzte Bahn noch gut in Erinnerung, da wo der nasse Fleck auf dem Boden – den Geruch noch präsent – alles ein bisschen verändert hat. Kleingeist ohne Geschichte, das Lachen vergangen, dann raus und Rolltreppe.

  • Bäume kaputtmachen wenn sie stören (2012)

    Die Tür im Nacken und die Fugen vor den Augen. Schlüssel hin oder her, warum denn Fehler zugeben, warum denn ertappt durch die Welt laufen. Er will sagen, das Königreich zerfällt, doch dann stockt er, das Licht flackert, die Luft könnte knapp werden. Im Fahrstuhl zum Obergeschoss, weil die Faulheit die Treppe besiegte. Ursprungsversion: 2009

  • Shoulder of Giants

    Wo die Nutzlosigkeit von Ansagen zu Heiterkeit von Ansagern führt, sollte man sich nicht wundern, wenn sich hinter der nächsten Ecke einer versteckt, im richtigen Moment kein Bier, keinen Schlüssel aber einen Pflasterstein in der Hand hat.

  • Grün siehts jetzt in Hamburg aus

    Pünktlich, ständig, an Silvester, in der Nacht vor dem ersten Mai, immer wieder, alle paar Wochen. Tränengas und Kopfsteinpflaster. Genauer hinsehen zeigt das Katz- und Mausspiel in seiner ganzen Schönheit. Links sind 200, rechts gerne zehnmal mehr. Ernsthafter Schaden nie, nur müde Schlagzeilen. Da wo jetzt die Dreiundsiebzig lebt.

  • Oft gehört, selten gemacht

    Da wo die Touristen sich stapeln, zu jeder Zeit, im Sommer mehr weil es ihnen zu eiskalt ist, im Rest des Jahres. Sie strömen hin, stellen sich noch Fragen, ob der Kinderstimmen. Als sie dort ankommen, als ich es zum ersten Mal sah, die Treppe, der Weg nach links, das Wasser, komisches Gefühl, bildlich geworden…

  • Andromedanebel

    A kick, a rush and the land is … ach Gottchen, lass mich doch in Ruhe. Es gibt die Zeit, in der ein jeder kapiert, wie gut ein schlechter Witz dich trotzdem aufheitert. Es wird wenig schlimmer kommen, wenn du wirklich daran glaubst, wirklich an das Schlechteste glaubst. Klappt! Ironisch!

  • PALE verlassen

    Als man ankam standen merkwürdige Gestalten am Tor. Als man weiter ging erkannte man, Applaus ist nicht alles. Lass sie ziehen. Dahinter ist trotzdem Licht. Günstig.

  • Weil du Rot siehst

    Daniel zu Thees „hier Thees, das ist für dich, du säufst doch so gerne“. So, oder so ähnlich, muss es gewesen sein, jedenfalls ist sich der Blockflöter auch heute noch sicher. Spricht gerne, liebt Rotwein, sagt wie alles begann. Hamburger Jung. Heute Berlin.

  • Deutscher Lehrstuhl für Popkultur

    Angst vor Freiheit, vor Wissensdurst und Depression. Große Momente, eigentlich unbedeutend, wären da nicht die Medien. Theatralisch, bunt gemischt. Nicht zynisch, Wahrheiten kosten Nerven, nicht nur in Hamburg. Traumtänzerische Sicherheit umgarnt von Eloquenz. Mit Olli Koch betrunken getanzt, betrunken zum Tourbus und dann zum nächsten Club. Ich sage Danke für zwölf Jahre Tomte.

Die Zeit ist ein Dieb