Kategorie: Weil die Zeit sich so beeilt

  • Liebe

    Einfach du. Nicht hier, aber allgegenwärtig. Hände gebunden, dir sagen zu können, was ich empfinde. Kann es nur aufschreiben und festhalten, bei mir tragen, bis zum Moment wenn wir uns sehen: Ich liebe dich.

  • Nothing is allright

    Leise, kommentarlos schleicht er davon. Die dunkle Nacht schützt ihn, kein Luftzug, keine leuchtenden Sterne, der Mond verdeckt von grauen Wolken. Er entschied sich zu gehen, ganz gleich was seine Freunde denken.

  • Wie kann ich

    Wie kann ich von etwas Abstand nehmen, wenn ich daran gefesselt bin, mit Ketten aus Gefühlen, unvollendeten Sätzen, nicht abgeschlossenen Gesprächen und dem Wunsch nach Akzeptanz. Es war noch nie so tragisch, nie so mächtig, das Gefühl der Selbstvorwürfe, der Sehnsucht … Tiefer? Sicher nicht.

  • Wieder hier

    Die selben Fragen wie vor einem Jahr. Die selben Personen wie vor einem Jahr. Die gleichen Gedanken wie vor einem Jahr. Die gleichen Bilder an der Wand, der Himmel hat die vertraute Farbe. Bekannte Geräusche. Unveränderte Pflichten. Ich steh‘ am selben Fleck, schau‘ in die selbe Richtung. Trotzdem ist alles anders, neu und unbekannt. Ich…

  • Versteh‘ mich

    Ich denke an Dich, auch wenn ich nicht weiß wo Du bist. Ich rede mit Dir, auch wenn ich nicht neben Dir sitze. Ich verteidige Dich, auch wenn Du nicht im Raum bist. Ich akzeptiere Dich, weil ich Dich liebe.

  • In stiller Erwartung

    Die Sekunden, die vergingen, als du deine Fragen gestellt hast, lösten ein Gefühl von Verstandensein aus. Heute Abend habe ich erfahren, dass man viele Überraschungen erleben kann, wenn man der Zeit Zeit lässt, und dem Zufall seinen Lauf.

  • Vergiss was du weisst

    Sonntag, halb vier nachmittags, als der Himmel blau war, trafen wir uns an der Bank in der Innenstadt. Die Straßenbahn, die für Sven Regener Zuflucht und Analysemöglichkeit der Menschlichkeit war, kreuzte unseren Weg zum Café.

  • An eine Unbestechliche

    Nie hast Du aufgegeben wenn es mir schlecht ging. Immer hattest Du einen Ratschlag oder ein liebes Wort für mich übrig. Du hast mich sicher mehr als einhundert Mal aus dem Sumpf der trostlosen Traurigkeit gezogen, meine Einsamkeit besiegt. Ich danke Dir mit diesen Worten, mehr ist mir erst in der Zukunft möglich.

  • Das fiese Gefühl von Mittwoch

    Marcus hat es auf den Punkt gebracht, als er fragte, welcher Mensch hält was er verspricht, wenn er nicht glaubt was er sagt. Ich stehe dazu, Sachen versprochen zu haben, die am Ende, noch lange vor der Realität wie Seifenblasen zerplatzten. Macht mich das zu einem schlechteren Menschen?

  • Mittwoch

    Damals ist es der Morgen gewesen, der mich dazu brachte … Probleme gibt es keine, höchstens überbewertete Situationen. Beleidigungen gibt es keine, höchstens missverstandene Worte. Ängste gibt es keine, höchstens übertriebene Gedanken. Mich als lachenden Mensch gibt es nicht, höchstens an anderen Tagen

Die Zeit ist ein Dieb